Profil

Die Jugendbildungsstätte Haus „Maria Frieden“ ist eine von zwei Jugendbildungsstätten der Diözese Osnabrück und ist beherbergt in einem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster.

Das Haus „Maria Frieden“ hat den Auftrag der Persönlichkeitsbildung, der Förderung sozialer Kompetenz und der Werteorientierung. Es ist ein Ort, an dem die katholische Kirche sich für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf engagiert und die christliche Grundhaltung zum Ausdruck bringt.

Für die Begleitung junger Menschen in unserem Haus ist es uns wichtig, den Einzelnen und die Gruppenphänomene als Ausgangspunkt unserer Arbeit ernst und wahrzunehmen. Als Deutungshintergrund für unsere Arbeit sind die im Leitfaden beschriebenen Lebenssituationen junger Menschen hilfreich.

Unsere Bildungsarbeit basiert auf dem Gottesbild der kirchlichen Leitlinien. Wir möchten den Jugendlichen Gott näher bringen, als einen Gott, der das Leben will.

In unseren Seminaren werden nicht nur die Beziehungen untereinander, sondern auch die zu „dem Größeren“ thematisiert und Räume eröffnet, die die lebendigen Erfahrung eines Gottes ermöglichen,

  • dem ich etwas wert bin,
  • der mich gewollt hat und immer will,
  • der mir nahe ist und mir zuruft: „Hab keine Angst!“,
  • der mit mir leidet,
  • der mich ernst nimmt,
  • der mich herausfordert.

 

Unser Glaube vollzieht sich in der Arbeit des Hauses zum einen im Tun des Glaubens (Diakonia), im Dienst am Nächsten, in der Zuwendung zu dem Menschen, besonders auch zu dem in der Not (Zielgruppe der Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf) und in der Feier des Glaubens (Liturgia) in Atempausen, Meditationen, Gottesdiensten und im Gebet.

Die Matyria als Bezeugen des Glaubens durch Verkündigung, gegenseitige Glaubensstärkung und das Miteinanderteilen des Glaubens ist ein großes Anliegen in der Bildungsarbeit des Haus „Maria Frieden”.